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Änderungen der Corona-Maßnahmen durch die „Bundes-Notbremse“


27.04.2021

Erfolgreicher Start der fünf Schnelltestzentren im Landkreis Schweinfurt

 

Seit vergangener Woche können sich Bürgerinnen und Bürger in Dittelbrunn, Donnersdorf, Gerolzhofen, Hesselbach und Waigolshausen unkompliziert, schnell und kostenlos testen lassen.

 

An fünf Standorten im Landkreis Schweinfurt können sich Bürgerinnen und Bürger seit letzter Woche in sogenannten Schnelltestzentren auf das Coronavirus testen lassen. Das Angebot hat das Landratsamt Schweinfurt im Rahmen der Vorgaben des Testkonzepts der Bayerischen Staatsregierung etabliert.

Ein negativer Schnelltest (PoC-Antigentest) ermöglicht es unter anderem in Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen – wie etwa derzeit in Stadt und Landkreis Schweinfurt – die 7-Tage-Inzidenz zwischen 100 und 200 liegt, „Click and Meet“-Angebote des Einzelhandels (z.B. in Bau- und Gartenmärkten oder Schuhgeschäften) wahrzunehmen.

 

Im Unterschied zu den bisherigen Schnelltestangeboten für asymptomatische Personen, etwa in Apotheken, schließt das Angebot in den nun eröffneten Schnelltestzentren explizit auch leicht symptomatische Personen jeden Alters mit ein und gilt insbesondere für sog. „Schnupfenkinder“, die aufgrund der einschlägigen Hygienekonzepte vor Besuch von Kita oder Schule ein negatives Testergebnis vorlegen müssen. Für leicht symptomatische Personen besteht weiterhin das Testangebot in den kommunalen Schnelltestzentren.

Des Weiteren hat die DLRG Schonungen mitgeteilt, ihr Testangebot für asymptomatische Personen auszuweiten und nun dienstags, freitags und sonntags zwischen 16 Uhr und 19 Uhr Antigentests anzubieten. Auch dieses Angebot ist für Bürgerinnen und Bürger kostenfrei.

 

In den Schnelltestzentren erhalten alle Bürgerinnen und Bürger einen kostenfreien PoC-Antigentest (sog. „Schnelltest“). Gegenüber den weiterhin stattfindenden PCR-Tests in den kommunalen Testzentren in Schweinfurt sowie Gerolzhofen haben diese Schnelltests den wesentlichen Vorteil, dass sie vor Ort ausgewertet werden können und das Ergebnis in der Regel nach 15 Minuten vorliegt.

PCR-Tests hingegen müssen durch ein spezialisiertes Labor analysiert werden. Die Schnelltests sind zuverlässiger als die zur Eigenanwendung vorgesehenen Selbsttests, jedoch etwas weniger zuverlässig als PCR-Tests. Positive Ergebnisse eines Schnelltests werden deshalb dem Gesundheitsamt gemeldet, das dann zur abschließenden Klärung einen PCR-Test veranlasst.

Es gilt zu beachten: Eine ärztliche Behandlung oder eine Krankschreibung ist in den Schnelltestzentren nicht möglich. In Fällen, in denen dies notwendig erscheint, sollte deshalb der jeweilige Hausarzt bzw. der kassenärztliche Bereitschaftsdienst kontaktiert werden. Zudem bedeutet ein negatives Testergebnis eines PoC-Antigentests, insb. bei symptomatischen Personen, keinesfalls, dass die betroffene Person die allgemein bekannten Hygiene- und Abstandsregeln nicht mehr beachten müsste. Es kann bei PoC-Antigentests unter Umständen auch zu falschen negativen Testergebnissen kommen.

 

Die fünf Schnelltestzentren sind zunächst montags bis samstags in Betrieb. Bei Bedarf können die Öffnungszeiten auch auf Sonn- und Feiertage ausgeweitet werden. Alle Testzentren führen kostenlose Testungen nach Terminvereinbarung durch, die Anmeldung erfolgt per Telefon oder online. Bitte nutzen Sie bevorzugt die Online-Anmeldung. Für die Durchführung des Tests sollte ein Ausweisdokument mitgebracht werden.

 

Eine regionale Zuordnung der Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinden zu einzelnen Schnelltestzentren besteht nicht.

 

Im Einzelnen handelt es sich um folgende fünf Schnelltestzentren:

 

Schnelltestzentrum Dittelbrunn

Betreiber: ASB Kreisverband Schweinfurt

Betriebsaufnahme: Dienstag, 20.04.2021

 

Standort:

Marienbachzentrum

Am Steinig 1

97456 Dittelbrunn

 

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag: 6.30 Uhr – 8.30 Uhr und von 18 Uhr – 20 Uhr, Samstag: 9 – 13 Uhr

 

Online-Anmeldung: unter www.asb-testzentrum.de/dittelbrunn

 

Telefonische Anmeldung: 09721 – 21000, für den nächsten Tag zwischen 13 Uhr – 15 Uhr

Bitte nutzen Sie bevorzugt die Online-Anmeldung.

 

 

Schnelltestzentrum Donnersdorf

Betreiber: Geißler Erfurth Stoike GbR

Betriebsaufnahme: Dienstag, 20.04.2021

 

Standort:

Sporthalle Donnersdorf

Bachgasse 10a

97499 Donnersdorf

 

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag: 7 Uhr - 9 Uhr und 16 Uhr - 18 Uhr; Samstag 10 Uhr - 14 Uhr

 

Online-Anmeldung: www.schnelltest-schweinfurt.de, (Terminbuchung seit Samstag, 17. April 2021, möglich)

 

Telefonische Anmeldung: 09723-9371692, Montag bis Samstag von 10 Uhr - 12 Uhr

 

 

Schnelltestzentrum Gerolzhofen

Betreiber: BRK Kreisverband Schweinfurt

Betriebsaufnahme: Montag, 19.04.2021

 

Standort:

VHS-Gebäude

Pestalozzistraße 8

97447 Gerolzhofen

 

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag: 7 Uhr – 9 Uhr und 18 Uhr – 20 Uhr; Samstag von 9 - 13 Uhr

 

Online-Anmeldung: Website des Schnelltest-Zentrums Gerolzhofen

 

Telefonische Anmeldung: 09721-94 904 -75, möglich zwischen 14 Uhr - 16 Uhr

Bitte nutzen Sie bevorzugt die Online-Anmeldung

 

 

Schnelltestzentrum Hesselbach

Betreiber: Malteser

Betriebsaufnahme: Dienstag, 20.04.2021

 

Standort:

Pfarrheim Hesselbach

Eichholzstraße 1

97532 Üchtelhausen

 

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 7 Uhr – 9 Uhr und 17 Uhr - 19 Uhr; Samstag 10 Uhr – 14 Uhr

 

Telefonische Anmeldung: 0221-9822 9705 (Montag bis Samstag 9 Uhr - 11 Uhr)

 

 

Schnelltestzentrum Waigolshausen

Betreiber: Geißler Erfurth Stoike GbR

Betriebsaufnahme: Montag, 19.04.2021

 

Standort:

Freizeitzentrum

Jahnstraße 101

97534 Waigolshausen

 

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag: 7 Uhr - 9 Uhr und 16 Uhr - 18 Uhr; Samstag 10 Uhr - 14 Uhr

 

Online-Anmeldung: www.schnelltest-schweinfurt.de

(Terminbuchung seit Samstag, 17. April 2021, möglich)

 

Telefonische Anmeldung: 09723-9371692, Montag bis Samstag von 10 Uhr - 12 Uhr

 

Weitere Informationen zum Corona-Testangebot im Landkreis Schweinfurt finden Sie über die Website www.landkreis-schweinfurt.de/coronatest

 

 

 

 

 

Für den Landkreis Schweinfurt ergeben sich teilweise Änderungen bei den Corona-Maßnahmen, u.a. durch das neue bundesweit einheitliche Infektionsschutzgesetz

 

Der Bundestag hat vergangene Woche das neue Infektionsschutzgesetz (sog. „Corona-Notbremse“, „Bundes-Notbremse“) beschlossen. Durch das neue Infektionsschutzgesetz gelten seit Samstag, 24. April 2021, bundesweit einheitliche Corona-Maßnahmen, etwa bei einer 7-Tage-Inzidenz von 100 an drei aufeinander folgenden Tagen. Dann tritt überall unter anderem eine nächtliche Ausgangssperre in Kraft. Am Donnerstag, 22. April, hatte auch der Bundesrat diesem Gesetzesentwurf zugestimmt.

 

Aufgrund dieser neuen bundesweit einheitlichen Gesetzgebung im Bereich des Infektionsschutzes ergeben sich in Bayern teilweise Änderungen in bestimmten Bereichen. Zudem ist aus diesem Grund am 23.04.2021 eine Neufassung der 12. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (12. BayIfSMV) in Kraft getreten. Es gelten vorerst in Bayern strengere Regeln als im Bundesgesetz festgeschrieben sind. Noch ist unklar, ob Bayern die teils strengeren Regeln als im Bund dauerhaft beibehält. Laut dem Bayerischen Gesundheitsministerium wird dies noch entschieden.

 

Nächtliche Ausgangssperre von 22 Uhr bis 5 Uhr

Während das Bundesgesetz im Falle einer nächtlichen Ausgangssperre Spaziergänge oder Joggingrunden bis 00.00 Uhr erlaubt, dürfen Bürgerinnen und Bürger in Bayern nur in wenigen Ausnahmen (z.B. bei medizinischen Notfällen) im Falle einer nächtlichen Ausgangssperre auch nach 22 Uhr das Haus verlassen.

 

Schulen und Kindertageseinrichtungen

In Bayern gilt weiterhin die Vorgabe des Distanzunterrichts ab einem Inzidenzwert von 100. Ausgenommen sind nur Abschlussklassen an Grund- und weiterführenden Schulen sowie Förderschulen. Zudem die Jahrgangstufen 11 der Gymnasien und Fachoberschulen. Das Bundesgesetz sieht dies erst bei einem Inzidenzwert von 165 vor.

 

Nach der 12. BayIfSMV ist bisher für Schulen und Kindertageseinrichtungen eine wöchentliche Einstufung, immer freitags, in einen 7-Tages-Inzidenzbereich erfolgt. Je nach Inzidenzwert galten entsprechende Maßnahmen für den Schul- und Kitabetrieb im Landkreis Schweinfurt. Aufgrund der neuen Regelung des Freistaats Bayern ist ab sofort auch für die Schulen der sogenannte Inzidenzschalter anzuwenden.

Das bedeutet, dass die Einstufung in den niedrigeren Inzidenzbereich (z. B. unter 100) erfolgen kann, wenn die 7-Tages-Inzidenz laut Robert-Koch-Institut (RKI) an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unterschritten wird. In diesem Fall könnte wieder mehr Präsenzunterricht stattfinden. Das kann zur Folge haben, dass ein Wechsel des Schulbetriebes unter der Woche möglich ist.

 

Wie bisher erfolgt gegebenenfalls eine Bekanntmachung des Landratsamts Schweinfurt, jedoch nicht zwingend freitags, aus der hervorgeht, dass die Einstufung in den niedrigeren Bereich für die Schulen und Kitas im Landkreis gültig ist. Aus der Bekanntmachung geht der genaue Tag hervor, ab dem die neuen konkreten Regelungen gültig sind. Ebenfalls wird hierzu eine entsprechende Pressemitteilung veröffentlicht.

 

Falls es nach Einstufung in den niedrigeren 7-Tage-Inzidenzbereich wieder zu einem Überschreiten eines Schwellenwertes kommen sollte, erfolgt die neue Einstufung, mit etwaigen Einschränkungen, wenn an drei aufeinanderfolgenden Tagen die maßgeblichen Werte der 7- Tages-Inzidenz laut RKI überschritten werden.

 

Regelungen zur FFP2-Maskenpflicht

Weiterhin gilt in Bayern, entgegen des Bundesgesetzes, unter anderem im ÖPNV, im Einzelhandel oder in Kirchen, eine FFP2-Maskenpflicht. Eine einfache OP-Maske ist nicht zulässig. Auch für das Personal in Friseursalons oder Fußpflege-Einrichtungen gilt bei einer 7-TageInzidenz von über 100 (wie derzeit im Landkreis Schweinfurt) eine FFP2-Maskenpflicht im Rahmen der arbeitsschutzrechtlichen Bestimmungen.

Einzelhandel

 In Bayern gilt für den inzidenzabhängigen Einzelhandel bislang weiterhin, etwa für Buchläden oder Gartencenter – bei einer drei täglichen 7-Tage-Inzidenz von über 100 „Click und Meet“ (vorherige Terminvereinbarung) + negativer Corona-Test.

Sollte die 7-Tages-Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen den 7-Tage-Inzidenz-Wert von 150 überschreiten, gilt kein „Click und Meet“, sondern nur noch „Click und Collect“. Ware kann in diesem Fall vorbestellt und abgeholt werden.

 

Friseure und andere körpernahen Dienstleistungen

Bislang konnten Bürgerinnen und Bürger ohne einen negativen Corona-Test beispielsweise einen Friseur-Besuch wahrnehmen. Die Neufassung der 12. BayIfSMV schreibt bei einem Überschreiten der 7-Tage-Inzidenz von 100 an drei aufeinanderfolgenden Tagen fest, dass für körpernahe Dienstleistungen insgesamt, etwa die Fußpflege, Nagelstudios oder Friseure, ab sofort, auch im Landkreis Schweinfurt, ein negativer Corona-Test erforderlich ist. Kundinnen und Kunden müssen demnach vor der jeweiligen Behandlung einen maximal 24 Stunden alten negativen Corona-Test vorlegen.

 

Sport

Nach dem neuen Bundesgesetz ist bei einer Inzidenz über 100 die Ausübung von Mannschaftssportarten verboten, weshalb auch weiterhin im Landkreis Schweinfurt Mannschaftssport untersagt ist sowie Sportanlagen im Freien geschlossen sind.

 

Grundsätzlich erfolgt bei Erfüllung der jeweiligen Voraussetzungen eine Bekanntmachung durch das Landratsamt Schweinfurt, welche Regelungen durch eine Einstufung in den neuen Inzidenzbereich gelten. Weitere wichtige Informationen und derzeit gültige Maßnahmen im Landkreis Schweinfurt finden Bürgerinnen und Bürger über die Website www.landkreis-schweinfurt.de



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