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Aus der Gemeinderatssitzung vom 02.02.2021


12.02.2021

Unter der Leitung von 1. Bürgermeister Peter Gehring wurden folgende öffentliche Tagesordnungspunkte behandelt:

 

Baugesuche

Der Gemeinderat behandelte zuerst einen Antrag auf Befreiung von den Festsetzungen des Bebauungsplans "Am Baumgärtlein“, Gt. Heidenfeld für die Errichtung eines Carports auf dem Grundstück Fl. Nr. 173/43, Unterer Friedhofsweg 40a, Gemarkung Heidenfeld. Das Gremium erteilte das gemeindliche Einvernehmen nach § 36 Abs. 1 BauGB sowie die notwendigen Befreiungen bezüglich der Baugrenze, der für Garagen vorgesehenen Fläche, der Stellplatztiefe von 5 m vor Garagen und der Dachneigung nach § 31 Abs. 2 BauGB.

 

Anschließend beschloss das Gremium für den Bauantrag Neubau eines Einfamilienhauses mit Garage auf dem Grundstück Fl. Nr. 675/5, Rheinfeldstraße 35, Gemarkung Röthlein, das gemeindliche Einvernehmen gemäß § 36 Abs. 1 BauGB sowie die notwendigen Befreiungen gemäß § 31 Abs. 2 BauGB bezüglich der Abweichungen vom Bebauungsplan hinsichtlich der Nichteinhaltung der stehenden Fensterformate und der senkrechten Teilung bei Fensterbreiten über 1,20 m zu erteilen.

 

Nachfolgend behandelten die Räte den Antrag auf Befreiung von den Festsetzungen des Bebauungsplans "Am Elmuß I. Abschnitt“, Gt. Röthlein für die Errichtung eines Gartenhauses auf dem Grundstück Fl. Nr. 679/1, Elmußweg 22, Gemarkung Röthlein. Das gemeindliche Einvernehmen nach § 36 Abs. 1 BauGB sowie die notwendigen Befreiungen bezüglich der Baugrenze, der Dachform, der Dachneigung für Nebengebäude, der Dacheindeckung, der Fassade und des für Nebenanlagen vorgeschriebene Grenzabstandes von 3 m nach § 31 Abs. 2 BauGB wurden erteilt.

 

Zum letzten vorliegenden Baugesuch Anbau an das bestehende Wohnhaus auf dem Grundstück Fl. Nr. 563, Spießheimer Weg 13, Gemarkung Röthlein, Antrag auf Baugenehmigung, beschloss das Gremium das gemeindliche Einvernehmen gemäß § 36 Abs. 1 BauGB sowie die notwendigen Befreiungen gemäß § 31 Abs. 2 BauGB bezüglich der Abweichungen vom Bebauungsplan hinsichtlich der Dachform und Dachneigung sowie der Dacheindeckung zu erteilen.

 

 

Jahresbericht Gemeindebibliothek

Der 1. Bürgermeister begrüßte die Leiterin der Gemeindebibliothek Röthlein, Alexis Lender, sowie Angelika Götz, die gemeinsam die Arbeit der Röthleiner Gemeindebibliothek des vergangenen Jahres mit vielen Fotos vorstellten. Frau Lender und Frau Götz waren sehr erfreut, dass der Ferienspaß trotz Corona auch 2020 durchgeführt werden konnte.  Sie bedanken sich am Ende ihrer Vorstellung für die Unterstützung durch die Gemeinde und den Gemeinderat. Der 1. Bürgermeister sprach Frau Lender und Frau Götz für ihre geleistete Arbeit ein herzliches Dankeschön aus.

 

Aufstellung von Hundestationen

In der Gemeinderatssitzung am 25.06.2013 lehnte der Gemeinderat die Aufstellung von Hundetoiletten ab. An diesen Beschluss hielt die Gemeinde bisher fest. Durch die Neuzusammensetzung des Gremiums wurde die Thematik neu zur Aussprache gebracht.

Die Anschaffungskosten einer Hundestation liegen bei 400 bis 700 EUR, die jährlichen Unterhaltungskosten bei ca. 650 EUR je Station. Somit würden sich bei 18 Stationen Kosten in Höhe von ca. 12.500 EUR ergeben. In der Gemeinde Röthlein sind aktuell 303 Hunde gemeldet.

Einige Gemeinderäte sprachen sich gegen die Aufstellung aus, da bereits vor längerem eine Hundestation in Röthlein am Rathaus zum Testen aufgestellt wurde, die allerdings nicht angenommen wurde.

Der 1. Bürgermeister teilte mit, dass Mülleimer in der Regel an allen Sitzgruppen, Bushaltestellen und Spielplätzen im Gemeindegebiete vorhanden sind. Insgesamt gibt es über 40 Abfalleimer. Diese sollen in naher Zukunft wildsicher gemacht werden. Da viele der bestehenden Mülleimer einen offenen Drahtkorb haben. Des Weiteren wies er darauf hin, dass es nicht verboten ist, Hundekotbeutel in den gemeindlichen Abfalleimern zu entsorgen.

Martina Braum fände es eine gute Idee, anstelle der Ersetzung der bisherigen Abfalleimer durch wildsichere, Hundestationen aufzustellen. Diese sollen eine Erinnerung an die Hundebesitzer sein, die Hinterlassenschaften der Hunde zu beseitigen.

Andreas Hetterich plädierte dafür, dass generell mehr Abfalleimer aufgestellt werden. Er fände es sinnvoll an der Kanuanlegestelle in Hirschfeld und von Heidenfeld in Richtung Röthlein an den Sitzbänken jeweils einen zu installieren.

Für die Aufstellung von mehr Mülleimern sprachen sich auch weitere Gremiumsmitglieder aus.

Hundestationen sind in den Augen einiger Rätinnen und Räte mit zu hohen Kosten verbunden.

Simon Stock bat um die probeweise Aufstellung von Hundestationen, um den Bürgern eine Chance zu geben, das Angebot zu nutzen. Dem schloss sich auch Martina Braum an.

Der 1. Bürgermeister Peter Gehring schlug vor, Tütenspender aufzustellen und die bestehenden Mülleimerstandorte teilweise zu verändern. Außerdem sollen ggf. auch weitere Abfalleimer aufgestellt werden.

Das Gremium fasste mit 9 Für- und 7 Gegenstimmen die weitere Aufstellung von Tütenspendern im Gemeindegebiet.

 

Vorstellung Entwurfsplanung und Kostenrechnung für die Sanierung der Dorfstraße in Heidenfeld, ab Gasthof "Zum Goldenen Kreuz" bis Festplatz, durch das Architektur + Ingenieurbüro Perleth

 

Im Rahmen der Erneuerung eines Teilbereichs der Kreisstraße SW 11 durch den Landkreis Schweinfurt soll die Umgestaltung bzw. Aufwertung der Straßenrandbereiche der Dorfstraße (Gehwege, Parkstreifen) ortsauswärts ab der Gaststätte „Zum Goldenen Kreuz“ in Richtung Mehrzweckhalle angestrebt werden. Dieser Bereich ist derzeit geprägt von wenig ansprechenden asphaltierten Straßen-, Park- und Gehwegflächen. Eine Umgestaltung zu einer dorfgerechten Straßenraumgliederung mit Baumneupflanzungen und straßenbegleitendem Grün soll vorgesehen werden. Im Zuge der hochwertigen Gestaltung bzw. Aufwertung dieser Straßenräume sollen wichtige Wegeverbindungen attraktiver werden. Eventuell kann auf Höhe der Gaststätte auch der Fußweg verbreitert werden. In einem zweiten Bauabschnitt soll dann die Aufwertung der Zufahrten zum Kloster „Maria Hilf“ (Georg-Nickel-Str. und Klosterstraße) angegangen werden. Die beiden Maßnahmen sollen mit Förderungen der Städtebauförderung bzw. des Amtes für Ländliche Entwicklung umgesetzt werden.

Die Vorplanung des Büros für die Gesamtmaßnahme wurde in der Gemeinderatssitzung am 01.12.2020 vorgestellt und einstimmig gebilligt. Im Anschluss daran fand die Bürgerbeteiligung statt. Diese wurde nun vom Architektur + Ingenieurbüro Perleth ausgewertet und floss in die Planungen ein.

 

Herr Lohmann und Frau Kluge vom Architektur + Ingenieurbüro Perleth, die die Entwurfsplanung und Kostenberechnung vorstellten, teilten mit, dass eine Förderung von bis zu 60 – 80 % von der Regierung von Unterfranken in Aussicht gestellt wurde.

Herr Lohmann erklärte, wie sich die Gesamtkosten in Höhe von 836.231,20 € zusammensetzen und übergab das Wort an Frau Kluge, die den Planungsbereich vorstellte. Entlang der Straße an den Parkstreifen, werden in der Regel im Abstand von 3 PKW-Stellplatzlängen, verschiedener Baumarten gepflanzt. Diese sollen in Baumquartiere, die begeh- und befahrbar sind, analog der Bäume an den Heidenfelder Dorfplätzen, gepflanzt werden. Möglich wäre aber auch stattdessen Baumroste zum Schutz der Bäume zu verwenden.

Hinsichtlich der Gestaltung des Rundbords und der Rinnsteine schlug das Architekturbüro vor, Beton zu wählen. Für das Betonpflaster soll die dezente Farbe Kalkstein hell gewählt werden.

 

Gemeinderatsmitglieder Andreas Hetterich findet die Planungen sehr gelungen. Er wies drauf hin, dass er von einer Bürgerin angesprochen wurde, die mitteilte, dass vor ihrem Wohnzimmerfenster die Setzung eines Baumes geplant ist. Er bat das Büro, dass dies in den Planungen geändert wird.

Des Weiteren erkundigte er sich, nach der Schmutzempfindlichkeit des Betonpflasters in Kalksteinfarbe. Er befürchtet, dass Reifenabrieb diesen schnell verschmutzen könnte. Laut Herrn Lohmann hält sich dies in Grenzen.

 

Simon Stock fragte, ob weiterhin Regenwassermulden vorhanden bleiben. Diese müssen nach Aussage von Frau Kluge weiterhin bestehen bleiben, da das Regenwasser der Nebenstraßen nicht auf die Kreisstraße gelangen darf. Jedoch werden diese nicht so wuchtig werden.

 

Florian Kreß ist skeptisch, ob die Steine an den Dorfplätzen mit der Optik dieser geplanten Maßnahme harmonieren. Laut dem 1. Bürgermeister Peter Gehring soll bewusst keine Durchgängigkeit erzeugt werden. Jedoch wird innerhalb dieser Farbfamilie geblieben.

 

Nachdem seitens des Gremium keine Informationen und Anfragen vorgetragen wurden, wünschte der 1. Bürgermeister allen Zuhörerinnen und Zuhörern einen guten Nachhauseweg.

 

Dü.



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