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Aus der Gemeinderatssitzung vom 17.12.2019


17.01.2020

Aus der Gemeinderatssitzung vom 17.12.2019

 

Unter der Leitung von 1. Bürgermeister Albrecht Hofmann wurden folgende öffentliche Tagesordnungspunkte behandelt:

 

Baugesuche

Für den Neubau eines Einfamilienhauses auf dem Grundstück Fl. Nr. 1260/7, Raiffeisenweg 14, Gemarkung Röthlein sowie für den Neubau eines Einfamilienhauses mit Doppelgarage auf dem Grundstück Fl. Nr. 657/46, Am Auwald 71, Gemarkung Röthlein erteilte der Gemeinderat sein Einvernehmen.

 

Vorstellung einer Machbarkeitsstudie für das Grundstück Fl. Nr. 8, Hauptstraße 32, Gemarkung Röthlen

Zu diesem Tagesordnungspunkt begrüßte der 1. Bürgermeister Herrn Lohmann, der im Mai den Auftrag zur Erstellung der Machbarkeitsstudie für das Grundstück Fl. Nr.  8, Hauptstraße 32, Gemarkung Röthlein erhalten hat.

 

Laut Herrn Lohmann ist der Grundstückszuschnitt vergleichbar mit einem Halbkreis. Um dieses verläuft ein Gehweg. Das Grundstück grenzt an die Hauptstraße (Staatsstraße) und Barthstraße (Gemeindestraße) an. Die Gebäude, die sich auf dem Grundstück befanden, wurden Anfang des Jahres abgerissen. Das Grundstück soll nun neu angelegt werden. Da der vorhandene Gehweg sehr schmal ist, soll ein neuer Weg entstehen. Des Weiteren sollen Sitzmöglichkeiten geschaffen werden und das Grundstück bepflanzt werden. Auf dem Nachbargrundstück befindet sich ein Wohnhaus, eine Scheune sowie ein Carport, die direkt an der Grundstücksgrenze erbaut wurden.

 

Herr Lohmann stellte zwei Varianten zur Gestaltung des Grundstücks vor.

 

In der Variante 1 sind die Stützmauern der Nachbargebäude mit aufgenommen, da nach damaliger Planung davon ausgegangen wurde, dass die Gebäude bei Entfernung der Mauern einzustürzen drohen. Dies ist jedoch nicht mehr der Fall. Zwischen den Stützmauern war ein Weg vorgesehen, der somit seine Bedeutung verloren hat.

 

Die Variante 2 ist offener und hat somit eine bessere Erreichbarkeit. Durch das Grundstück verläuft ein Fußweg.

 

Eine Vorzugsvariante wurde entwickelt. Um die Bepflanzung zu schützen, sollen 30 cm höhere Steine, als der Gehsteig, angebracht werden. Des Weiteren sollen zwei Hochbeete mit einem Baum und einer Verkleidung aus Holz entstehen. Diese können auch als Sitzmöglichkeit genutzt werden. Die Gesamtkosten des Projektes liegen bei ca. 30.000,00 €, brutto.

 

Einige Gemeinderäte haben die geplante Grundstücksbepflanzung, eine Blumenwiese, und den Verlauf des Weges bemängelt. Herr Lohmann wies darauf hin, dass die Bepflanzung aber auch mit Rasen oder Stauden möglich ist.

 

Peter Gehring wollte wissen, wie die weitere Planung aussieht und wie der Verkehr verlaufen soll. Er möchte, dass der Gehsteig anders als geplant verläuft. Dieser soll durch Bepflanzung, bzw. Rasen von der Straße abgetrennt werden. Bürgermeister Hofmann entgegnete, dass der Verkehrskonzeptplan, der vor einem Jahr von Herrn Müller gefertigt wurde, dem Straßenbauamt Schweinfurt vorliegt. Es soll eine Verkehrsinsel in der Barthstraße auf der Höhe des Grundstücks entstehen.

 

Peter Gehring stellte den Antrag, dass den Gemeinderäten noch eine andere Variante vorgestellt wird. In dieser soll die Bepflanzung dargestellt werden. Er fand die Idee mit der Sitzbank gut, möchte aber, dass ein weiteres Pflanzbeet errichtet wird. Des Weiteren soll der Bauausschuss den Beschluss über die Fassade fassen.

Ein kleiner Baum soll laut Herrn Lohmann auf der anderen Straßenseite gepflanzt werden, damit dies ein harmonisches Gesamtbild ergibt.

 

Oliver Schmitt meinte, dass die Planung des Grundstücks und der gegenüberliegenden Ecke als Ganzes betrachtet werden muss. Er möchte, dass der vordere Bereich des Grundstücks zur Hauptstraße hin, ebenfalls verändert wird. Der Straßenverlauf soll unverändert bleiben. Armin Götz stimmte ihm zu. Dies müsste in Abstimmung mit dem staatlichen Bauamt nach Aussage von Herrn Lehmann erfolgen. Er spracht sich für die Aufschüttung des Grundstücks auf eine einheitliche Höhe sowie die Anlegung einer Blumenwiese aus.

 

Andreas Hetterich fragte, ob die Ecke an der Gärtnerei, dass gegenüber dem Grundstück liegt, in diesem Zuge gleich mitverändert wird. Der 1. Bürgermeister Albrecht Hofmann antwortete, dass dies ein Projekt der Städtebauförderung ist, das man als großes Konzept anmelden kann.

 

Informationen und Anfragen

Ingeborg Wegner fragte, ob in die Bürgerstiftung etwas ein- oder ausgezahlt wird. Der 1. Bürgermeister Albrecht Hofmann informierte, dass jährlich 10.000,00 € durch die Gemeinde einbezahlt und 300,00 € - 400,00 € Zinsen ausgezahlt werden. Der Stiftungsrat entscheidet hierüber. Möglicherweise wird nächstes Jahr eine Stiftungssitzung stattfinden.

Peter Gehring fände es sinnvoll, 11.000,00 € einzubezahlen, damit 1.000,00 € als Verbrauchskapital zur Verfügung stehen.

 

Ingeborg Wegner hatte in der Mein-Post vom 04.12.2019 einen Artikel gelesen, dass es Fördermöglichkeiten für Kleinprojekte im Mainbogen gibt.

Peter Gehring wusste, dass dem Mainbogen ein Fördergeld in Höhe von 100.000,00 € zur Verfügung steht. Er glaubt, dass man einen Förderanteil von bis zu 80 % erhalten kann. Die Projekte müssen bis März 2020 eingereicht werden und möglicherweise im Oktober 2020 abgerechnet werden. Dies soll für 2021 auch für Vereine angeboten werden.

Im März 2020 wird ein Entscheidungsgremium gebildet werden, das auch mit einem Bürger/ einer Bürgerin der Großgemeinde Röthlein vertreten ist.

 

Simon Stock erkundigte sich, ob sich Jugendliche am Häuschen am Tennisplatz des TSV Röthlein niederlassen können. Ingeborg Wegner wusste, dass dies vom Verein für die Jugendlichen geschaffen wurde. Er fragte, was aus der Errichtung eines Generationenplatzes auf dem Gelände des TSV Röthlein geworden ist. Dieses wurde offiziell vom TSV Röthlein freigegeben, wie der 1. Bürgermeister Albrecht Hofmann antwortete.

 

Von den 17 Mitgliedern des Gemeinderats (einschl. des 1. Bürgermeisters) waren 15 anwesend. Entschuldigt hatten sich Hilmar Kirch und Elke Lanz.



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