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Aus der Gemeinderatssitzung vom 19.06.2018


06.07.2018

Unter der Leitung von 1. Bürgermeister Albrecht Hofmann wurden folgende öffentliche Tagesordnungspunkte behandelt:

Baugesuche

Keine Einwände hatte der Gemeinderat gegen die Auffüllung von landwirtschaftlichen Flächen (Höhenausgleich und Bodenverbesserung) auf dem Grundstück Fl. Nr. 840, Außenbereich, Gemarkung Heidenfeld und die Errichtung bzw. Austausch zweier liegender Bitumentanks durch zwei stehende Bitumentanks auf den Grundstücken Fl. Nrn. 767 und 569, Gemarkung Heidenfeld, Hohe Straße (Außenbereich). Für den Neubau einer Kalthalle auf dem Grundstück Fl. Nr. 429, Am Etzberg 20, Gemarkung Röthlein, die Errichtung eines überdachten Stellplatzes auf dem Grundstück Fl.-Nr. 1342/3, Lippertstraße 22, Gemarkung Röthlein, und für die geplanten Umbauarbeiten und DG-Ausbau sowie Errichtung eines Quergiebels auf dem Grundstück Fl. Nr. 655, Adam-Riese-Straße 19, Gemarkung Heidenfeld, erteilte der Gemeinderat sein Einvernehmen und die notwendigen Befreiungen von den Bebauungsplänen. Auch dem Einbau einer Wohnung in Dachgeschoss des best. Wohnhauses sowie Umbau zum 3-Familienwohnhaus auf dem Grundstück Fl. Nr. 311/1, Schweinfurter Weg 10, Gemarkung Röthlein, sowie der Errichtung von zwei Stellplätzen auf dem Grundstück Fl. Nr. 236/11, Schweinfurter Weg 17, Gemarkung Röthlein, stimmte der Gemeinderat zu. Beim Antrag auf Vorbescheid für den Abbruch eines bestehenden Wohnhauses und Neubau eines Einfamilienwohnhauses auf dem Grundstück Fl. Nr. 70, Dorfstraße 22, Gemarkung Heidenfeld, störte sich der Gemeinderat an der Dachform des geplanten neuen Gebäudes. Der 1. Bürgermeister wird aus diesem Grund das Gespräch mit den Bauherren suchen.

 

Generalsanierung des Kindergartens Heidenfeld; Vorstellung des Konzepts durch den Vorsitzenden des St. Johannisvereins Heidenfeld und Architekt Krämer - Grundsatzbeschluss durch den Gemeinderat

Der 1. Bürgermeister erläuterte, dass der Gemeinderat Röthlein sich bereits in der Sitzung am 05.09.2017 mit der Generalsanierung des Kindergartens Heidenfeld beschäftigt hatte. Der Gemeinderat vertagte damals die Entscheidung und wollte eine Neubaulösung als weitere Variante geprüft haben. Zunächst erläuterte der Vorsitzende des St. Johannisvereins Jürgen Beck die erarbeiteten fünf Konzepte, die sich allesamt jedoch nicht als tragfähig herausgestellt hätten. Die favorisierte Lösung, der Einbezug des Pfarrheims in die Überlegungen ist wegen der Mehrfachnutzung der Räume im Pfarrheim jedoch nicht machbar. Planer Ralf Krämer stellte im Anschluss die Möglichkeiten einer Generalsanierung des Kindergartenaltbaus vor.  Das Gebäude soll zweigeschossig mit Flachdachkonstruktion und ohne zusätzlichem Dachgeschoss saniert werden, aus den beiden achteckigen Vorbauten werden viereckige Gebäudeteile. Die notwendige Fluchttreppe wird im Spielturm integriert. In dem bei zwei Gruppen bleibenden Kindergarten wird mit dem Neubau ein offenes pädagogisches Konzept angestrebt. Der Architekt schlug vor die Dr.-Paul-Hahn-Str., die die beiden Kindergartengebäude trennt, zu verengen und einen verkehrsberuhigten Bereich zu schaffen. Die Kosten für die Sanierungsvariante wurden vom Architekten auf grob 2,3 Mio. EUR geschätzt, wobei eine Detailkostenberechnung noch fehlt. Für die mind. 1 Jahr dauernde Sanierungsphase könnten die Mehrzweckhalle oder Container als Ausweichquartiere genutzt werden.

 

Der 1. Bürgermeister bedankte sich bei der Kindergarten-Leitung, Elternbeirat, St.-Johannisverein und die Kirchenverwaltung für ihr Engagement in dieser Angelegenheit. Auf Nachfrage von Armin Götz erläuterte der Architekt, dass aus fördertechnischen Gründen die Außenmauern des Gebäudes stehen bleiben sollen. Florian Kress befürwortete eine Heizungslösung, mit der mehrere Gebäude versorgt werden können. Peter Krenzer lobte das Konzept und sprach sich für die Zustimmung des Gemeinderats aus. Peter Gehring fände eine Neubaulösung mit mehr Platz besser. Auch Ingeborg Wegner sieht in der Inneneinteilung keine Platzvergrößerung. Petra Jakob erinnerte im Hinblick auf die geplante Verengung der Straße an die dort wohnenden Anwohner. Peter Gehring sprach das Thema Inklusion an, worauf der Architekt erläuterte, dass es ausreichend Räume im Erdgeschoss gäbe. Hilmar Kirch und Jürgen Lorenz sprachen von einem schlüssigen Gesamtkonzept und lobten das schöne Gesamtbild. Der Gemeinderat stimmte dem Konzept einstimmig zu und fasste einen entsprechenden Grundsatzbeschluss.

 

Neuerlass der Verordnung über das freie Umherlaufen von großen Hunden und Kampfhunden

Da die „Verordnung der Gemeinde Röthlein über das freie Umherlaufen von großen Hunden und Kampfhunden“ in Kürze außer Kraft treten wird, beschloss der Gemeinderat die Verordnung neu zu erlassen.

 

Festlegung eines Standorts für Ladeinfrastruktur für Elektromobilität im Gemeindeteil Hirschfeld

Der Gemeinderat Röthlein beschloss in Hirschfeld am Parkplatz vor dem Sportheim in der Mainstraße eine Ladesäule für Elektrofahrzeuge zu errichten. Die Verwaltung wurde beauftragt einen Förderantrag zu stellen und Angebote für die Ladesäule einzuholen.

 

Vollzug der Satzung über Aufwendungs- und Kostenersatz für Einsätze und andere Leistungen gemeindlicher Feuerwehren;

Verzicht auf Kostenersatz für die Unwettereinsätze am 29.05., 09. und 11.06.2018

Der Gemeinderat Röthlein beschloss von den Betroffenen der Unwetter am 29.05., 09. und 11.06.2018 keinen Kostenersatz für die Feuerwehren der Gemeinde Röthlein zu verlangen. Die Pächter bzw. Eigentümer der Spargeläcker in Hirschfeld im Bereich „des öff. Weges Flur-Nr. 290 sollen jedoch für die im Bereich „Am Herzenberg“ / „St.-Kilian-Str.“ entstandenen Feuerwehrkosten aufkommen.

 

Baugebiet Heidenfeld "An der Sulz";

Beauftragung einer Grabungsfirma wegen archäologischer Arbeiten

Die vom Landesamt für Denkmalpflege durchgeführten Sondierungen im Bereich des neuen Heidenfelder Baugebiets haben weiteren Erkundungsbedarf ergeben. Daher stimmte der Gemeinderat dem Auftrag für die notwendigen archäologischen Arbeiten im zukünftigen Baugebiet „An der Sulz“ GT Heidenfeld, zu. Die Arbeiten wird die Fa. Specht, Schwebheim, durchführen.

 

 

 

 

Unter Informationen und Anfragen verlas der 1. Bürgermeister das Schreiben von Werner Berninger vom 13.06.2018, mit dem dieser auf die nicht gelöste Oberflächenwasserproblematik bei Regenereignissen im Kreuzungsbereich „Am Herzenberg“/“St.-Kilian-Str.“ hinwies. Armin Götz war der Meinung, dass ein Konzept für diese Problematik benötigt werde. Der Vorsitzende führte aus, dass bereits mehrere Ortstermine mit den betroffenen Landwirten stattgefunden hätten. Ingeborg Wegner sieht die Schulwegsicherheit der Kinder während der Dauer der Sanierung der Pfarrkirche in Röthlein als gefährdet an, da der Fußweg an der Kirche vorbei für die Dauer der Sanierung gesperrt werde. Der 1. Bürgermeister sicherte zu, hier nach einer Lösung zu suchen. Armin Götz zeigte sich mit der Rasenfläche an der neuen Kanuanlegestelle in Hirschfeld unzufrieden. Dort war eine Liegewiese geplant, angesichts der vielen Steine im Rasen kann seiner Meinung nach jedoch nicht von einer Liegewiese gesprochen werden. Für Peter Gehring sind die errichteten Steinquader nicht zum Sitzen geeignet, obwohl dies so versprochen worden war.  Der Vorsitzende wird den Planer zu einer Gemeinderatssitzung einladen, damit dieser seinen Abschlussbericht über die Maßnahme dem Gemeinderat vorstellt und die offenen Fragen beantwortet.

 

Von den 17 Mitgliedern des Gemeinderats (einschl. des 1. Bürgermeisters) waren 13 anwesend. Entschuldigt hatten sich Andreas Hetterich, Kai Hümmer, Elke Lanz und Oliver Schmitt.



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