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Widerrechtliche thermische Abfallbeseitigung im Rahmen von „Brauchtums-/Johannis-Feuern“


01.06.2018

Um die Zeit der Sommersonnenwende werden in unseren 3 Gemeindeteilen Johannisfeuer veranstaltet.

Diese sind mindestens zwei Wochen im Voraus bei Frau Johanni, Zimmer 1 des Rathauses anzumelden.

 

Unberührt von den sonstigen geltenden öffentlich-rechtlichen Vorschriften zu Genehmigung und Betrieb von Feuerstätten (z.B. Waldgesetz, Bundesimmis-sionsschutzgesetz) weist das Landratsamt Schweinfurt – Umweltamt - darauf hin, dass die Verbrennung von Abfall im Rahmen des Feuerbetriebs verboten ist.

Leider ist es trotz vieler Aufklärungsinitiativen noch verbreitet, dass bereits geraume Zeit vor der Veranstaltung an der geplanten Feuerstätte brennbare Abfälle, wie Möbelteile, Kisten, Abbruchholz, sonstiger Sperrmüll, Kartonagen und Papier von der Ortsbevölkerung angeliefert werden, sodass dann massive Müllhalden als Festfeuer angezündet werden.

Nach § 69 Abs. 1 Nr. 2 KrWG handelt ordnungswidrig, wer entgegen § 28 Abs. 1 Satz 1 KrWG Abfälle zur nt), lagert oder ablagert.

Für die Zuwiderhandlung drohen empfindliche Geldbußen.

 

Zur Verbrennung erlaBeseitigung außerhalb einer dafür zugelassenen Abfallbeseitigungsanlage behandelt (verbrenubt sind trockenes, unbehandeltes, sowie harzreiches Holz, aber auch Reisig und Stroh.

Nicht erlaubt sind lasiertes Holz (z. B. alte Fenster, Möbel, etc.), behandelte Paletten, Zäune, Span- und Faserplatten, Kunststoffe, Reifen, Treibstoffe oder Altöle.

 

Um Beachtung wird gebeten.

 

https://www.landkreis-schweinfurt.de/umweltamt/Sperrmuellverbrennung-bei-Johannisfeuern.html



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